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Treibende Kraft bei der Gründung der Stiftung im Jahre 1905 war der Präsident des Zürcher Lesezirkels Hottingen, Hans Bodmer. Dieser wollte aus Anlass von Schillers 100. Todestag nicht einfach eine Sektion der Deutschen Schillerstiftung, die schon seit 1859 in Not geratene Schriftsteller unterstützte, ins Leben rufen. Er suchte Kontakte zum Bundesrat und zu Persönlichkeiten aus der französischen, italienischen und rätoromanischen Schweiz, und es gelang ihm so, eine Institution zur Literaturförderung zu schaffen, die in allen vier Sprachregionen verankert ist.  

Die Eidgenossenschaft und private Spender stellten ein Grundkapital bereit; eine bis in die 1930er Jahre stets wachsende, dann wieder schrumpfende Zahl von Mitgliedern unterstützte die Stiftung mit ihren Jahresbeiträgen. Die Stiftung konzentrierte sich mehr und mehr auf die Verleihung von Preisen. Neben einer Vielzahl von kleineren Zuwendungen wurde ca. alle fünf Jahre der große Schillerpreis verliehen. Dieser ging bisher an einen Rätoromanen, drei Tessiner, fünf Romands, acht Deutschschweizer und eine Deutschschweizerin.

 

Geschichte
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